PANORAMEN

"As the images unwind - in the windmills of your mind …"

360 Grad drumherum: umschauen, als wären wir da.

Wer hat’s erfunden?

Anfang 1990er Jahre brachte Apple eine Technologie namens QTVR (QuickTime Virtual Reality) auf den Markt. Das waren die ersten Panoramen dieser Art. Das Betrachten erforderte die Software QuickTime, die es zwar auch für DOSen kostenfrei gab, die aber aufgrund Dominanz schlechterer Lösungen dieser Art immer wieder abgedrängt wurde.

Nach einigen eher schlechten als rechten Versuchen, vor der Jahrtausendwende ein anderes Format zu etablieren, gab es später Flash als systemübergreifende Lösung, die einigermaßen lief.

Heute setzt sich HTML 5 nach und nach durch. So braucht der Anwender überhaupt keine extra Software von irgend einem Marktbeherrscher. Eine feine Sache. Außerdem laufen die Panoramen so auch auf iPhone & iPad.

Wie es gemacht wird? Man braucht eine Fotokamera (am besten Spiegelreflex oder eine spiegellose Systemkamera), ein Stativ und viel Geduld. Mit einem Fischauge-Objektiv wird die Geduld weniger strapaziert, da weniger Fotos geschossen werden müssen. Je länger das Objektiv, desto mehr Fotos sind nötig. Dabei muss sich die Kamera um einen bestimmten Punkt herum drehen. Das Ganze sieht idealer Weise so aus:

Der ideale Fotograf mit seiner nahezu idealen Panorama-Ausrüstung

Mittlerweile ist vieles mit Leichtgewicht-Ausrüstung machbar - vor einigen Jahren gab es noch ordentlich was auf den Rücken.

Danach werden die Aufnahmen am Mac gestitcht, d.h. die einzelnen Bilder zusammengefügt, entzerrt und auf eine Kugelfläche projiziert. Das alles macht heutzutage ganz plietsche Software.
© 2012 Alexander Jensko